Frank Sundermann besuchte den SPD Ortsverein Tecklenburg

19. April 2010 von  

Der Landtagskandidat der SPD im hiesigen Wahlkreis Frank Sundermann aus Westerkappeln besuchte den Ortsverein Tecklenburg. Er erläuterte den Mitgliedern seine Vorstellungen von der zukünftigen Landespolitik.Einen Schwerpunkt und breiten Raum nahm dabei die Bildungspolitik ein.Er räumte auch Fehler bei den früheren Entscheidungen seiner Partei ein, forderte allerdings eindrücklich eine grundsätzlich andere Ausrichtung in der Bildungslandschaft.
Nach seiner Auffassung muß sich die gemeinsame Ausbildung aller Schüler in einer verlängerten Grundschulzeit und in einer anschließenden Lernzeit in einer Art Gesamtschule vollziehen, von denen eine oder mehrere irgendwo im Tecklenburger Land angesiedelt werden sollten. Das heißt ganz eindeutig, dass gleiche Bedingungen und Chancen für alle nur in einer gemeinsamen Schule gewährt werden können. Die kostenfreie Ausbildung sollte im letzten – verbindlichen – Kindergartenjahr beginnen und könnte in einem Studium ohne Studiengebühren enden.
Weiter führte er aus, daß die FDP die Sozialpolitik aus Bundesebene total in die falsche Richtung steuern will. Sundermann: „Die Kopfpauschale ist der absolut falsche Finanzierungsversuch!“ Erwin Budke, ehemaliger Krankenkassenleiter und damit Kenner der Materie, untersrich, daß uns viele – und nicht nur europäische – Länder um unser Versicherungssystem beneiden und die FDP die gesetzliche Krankenversicherung vor die Wand fährt.
Darüber Hinaus erklärte Sundermann, daß er nicht bereit ist, eine Koalition mit den „Rotroten“ einzugehen und auf Bundesebene einen Ausstieg aus der Atomenergie unterstütze. Notwendige Vioraussetzung für einen Wandel in der Landespolitik ist allerdings eine starke Wahlbeteiligung. Deshalb gilt seine Devise: Wählen ist Verpflichtung!“
Die Mitglieder geizten nicht mit Beifall für seine Ausführungen und sicherten ihm alle erdenkbare Unterstützung zu.

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