Jugendherberge Thema bei der SPD

16. Dezember 2019

Beeindruckende Übernachtungszahlen, aber auch die Frage, wie die jungen Gäste – in der Mehrzahl Dritt- und Viertklässler – noch besser vor anderen Verkehrsteilnehmern geschützt werden können. Das waren Themen, über die die SPD-Fraktion mit Ulrike Glasmeyer, Leiterin der Jugendherberge, gesprochen hat.

Die Mitglieder des SPD-Fraktion im Stadtrat diskutierten über die Situation an der Jugendherberge mit deren Leiterin Ulrike Glasmeyer und Bürgermeister Stefan Streit.

In der letzten Sitzung des Jahres diskutierte die SPD-Fraktion im Stadtrat mit der Leiterin der Jugendherberge Tecklenburg. Bei der Vorstellung der Einrichtung hob Ulrike Glasmeyer hervor, dass der Jugendherberge mit 132 Betten und fünf Tagungsräumen bei über 20 000 Übernachtungen im Jahr eine erhebliche Bedeutung in der Tourismuswirtschaft Tecklenburgs zukomme. Das geht aus einer Pressemitteilung der Sozialdemokraten hervor.

Etwa 10 000 Euro werden jährlich an Kur-Beiträgen an die Stadt weitergeleitet. Die Gäste sind neben Familien und einzelnen Gruppen aus Sport, Musik und Kirche vor allem Klassen aus Grundschulen (etwa 65 Prozent der Übernachtungen). Die Perspektive sei, so Ulrike Glasmeyer, in Anbetracht der hohen Auslastung erfreulich. Es gebe aber durchaus Möglichkeiten, den Standort attraktiver zu gestalten.

Die SPD-Fraktion und Bürgermeister Stefan Streit unterstützen insoweit die Forderung der Jugendherberge nach mehr Spielmöglichkeiten im unmittelbaren Einzugsbereich des Hauses, gerade für die wesentliche Zielgruppe der Dritt- und Viertklässler. Außerdem will die Fraktion das Anliegen der Jugendherbergsleiterin unterstützen, die Zufahrt zur Jugendherberge und zur Freilichtbühne weiter zu beschränken. Es sollten nur noch berechtigte Anlieger dort fahren dürfen, um die Gefährdungen der vorwiegend jungen Gäste auf ein Minimum zu reduzieren.

Erste Gespräche zur Schaffung zusätzlicher Spielflächen im Rahmen des Burgberg-Projektes sowie mögliche Verkehrsmaßnahmen wie zum Beispiel Bodenschwellen oder eine Schranke sind, so der Bürgermeister, mit dem dafür zuständigen Kreis bereits geführt worden.

Der darüber hinausgehende Wunsch nach besseren Parkmöglichkeiten für die etwa 20 Mitarbeiter der Jugendherberge und deren Gäste wird durch die Fraktion zwar geteilt. Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten sei das aber nur schwer zu realisieren, heißt es in der Mitteilung.

https://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Steinfurt/Tecklenburg/4078258-Jugendherberge-Thema-bei-der-SPD-Mehr-Sicherheit-fuer-Kinder

SPD unterstützt Projekt „Extra.Klasse“ bei Raumsuche

9. November 2019

Die SPD-Fraktion diskutierte in ihrer jüngsten Fraktionssitzung mit den Initiatoren des Projektes „Extra.Klasse“. Dieses richtet sich an Kinder und Jugendliche der Sekundarstufe I (Klasse 5 bis 10), die zum Ausgleich sozialer Benachteiligung oder zur Überwindung individueller Beeinträchtigungen in erhöhtem Maße auf schulische Unterstützung angewiesen sind.

Das Projekt „Extra.Klasse“ war Thema in der jüngsten Sitzung der FDP-Fraktion. Es werden dafür neue Räume gesucht.

Schüler, die im regulären Unterricht nicht mehr zielführend unterrichtet werden und aufgrund dessen ihre persönlichen Ressourcen nicht ausschöpfen können, stehen im Fokus von „Extra.Klasse“, heißt es in einem Bericht der SPD-Fraktion. Durch das Projekt sollen den jüngeren Schülern neben dem fachinhaltlichen Unterricht Strategien für eine Lebens- und Schulalltagsbewältigung nähergebracht werden, um sie anschließend in die Herkunftsklassen wieder integrieren zu können. Die Schüler der Jahrgangsstufen 8 bis 10 sollen an Schulabschlüsse herangeführt und der Übergang in die Berufsausbildung begleitet werden. Fünf Lehrkräfte, eine Schulsozialarbeiterin und ein Schulsozialarbeiter gehören zum Team.

Lernort ist derzeit die Bodelschwingh-Realschule in Lengerich, die voraussichtlich im kommenden Jahr nicht mehr zur Verfügung steht. Daher benötigt das Projektteam neue Räume. Die Lehrkräfte des Projekts, Heike Schmidtmeier, Axel Weghorst und Schulsozialarbeiterin Nicole Moldenhauer, haben die ehemalige Volksbankimmobilie in Brochterbeck als geeignet ausgemacht. Die Tecklenburger SPD-Fraktion möchte dieses sinnvolle schulische Projekt und das Projektteam unterstützen und will sich dafür einsetzen, dass die Räume in Brochterbeck für das Projekt zur Verfügung gestellt werden, sodass der Unterricht der „Extra.Klasse“ zukünftig in Brochterbeck stattfinden kann.

https://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Steinfurt/Tecklenburg/4023916-SPD-unterstuetzt-Projekt-Extra.Klasse-bei-Raumsuche-Brochterbeck-im-Blick

Wohnraum schaffen statt Industrieruine lassen

29. Oktober 2019

Sie sind wohl jedem Brochterbecker und auch über die Grenzen Brochterbecks hinaus bekannt: Die alten „Lindner Werke“, die als Werksruine den Südhang des Teutoburger Waldes in Brochterbeck zieren. Der Besitzer Otto Eppe und sein Sohn Herbert Eppe möchten dort Wohnraum schaffen, zum Teil auch staatlich geförderte Wohnungen für Familien und Einzelpersonen mit kleinem Einkommen. In der jüngsten Fraktionssitzung informierte sich die SPD-Fraktion über die konkreten Pläne.

Die Mitglieder der SPD-Fraktion machten sich auf dem Werksgelände ein Bild vom aktuellen Stand und informierten sich über bauliche Möglichkeiten.

Herbert Eppe erläuterte zusammen mit Frank Lecke vom gleichnamigen Münsteraner Architekturbüro, wie ein Wohnungsbau auf dem alten Werksgelände aussehen könnte, heißt es in einem Bericht der Sozialdemokraten.

Nach aktuellem Flächennutzungsplan sei eine Wohnbebauung in diesem Außenbereich nicht möglich. Die SPD wolle sich dafür einsetzen, dass die Stadt Kontakt mit der Bezirksregierung aufnimmt, um zu sondieren, inwieweit innerhalb der Gebäudegrenzen der alten Fabrik Wohnraum entstehen könnte. Denn so würden für Familien, Paare und Einzelpersonen in guter Wohnlage bezahlbare Wohnungen geschaffen. Außerdem sehe an dieser Stelle alles andere besser aus als eine Ruine.

https://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Steinfurt/Tecklenburg/4004207-SPD-Fraktion-informiert-sich-ueber-die-alten-Lindner-Werke-Wohnraum-schaffen-statt-Industrieruine-lassen

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