SPD unterstützt Projekt „Extra.Klasse“ bei Raumsuche

9. November 2019

Die SPD-Fraktion diskutierte in ihrer jüngsten Fraktionssitzung mit den Initiatoren des Projektes „Extra.Klasse“. Dieses richtet sich an Kinder und Jugendliche der Sekundarstufe I (Klasse 5 bis 10), die zum Ausgleich sozialer Benachteiligung oder zur Überwindung individueller Beeinträchtigungen in erhöhtem Maße auf schulische Unterstützung angewiesen sind.

Das Projekt „Extra.Klasse“ war Thema in der jüngsten Sitzung der FDP-Fraktion. Es werden dafür neue Räume gesucht.

Schüler, die im regulären Unterricht nicht mehr zielführend unterrichtet werden und aufgrund dessen ihre persönlichen Ressourcen nicht ausschöpfen können, stehen im Fokus von „Extra.Klasse“, heißt es in einem Bericht der SPD-Fraktion. Durch das Projekt sollen den jüngeren Schülern neben dem fachinhaltlichen Unterricht Strategien für eine Lebens- und Schulalltagsbewältigung nähergebracht werden, um sie anschließend in die Herkunftsklassen wieder integrieren zu können. Die Schüler der Jahrgangsstufen 8 bis 10 sollen an Schulabschlüsse herangeführt und der Übergang in die Berufsausbildung begleitet werden. Fünf Lehrkräfte, eine Schulsozialarbeiterin und ein Schulsozialarbeiter gehören zum Team.

Lernort ist derzeit die Bodelschwingh-Realschule in Lengerich, die voraussichtlich im kommenden Jahr nicht mehr zur Verfügung steht. Daher benötigt das Projektteam neue Räume. Die Lehrkräfte des Projekts, Heike Schmidtmeier, Axel Weghorst und Schulsozialarbeiterin Nicole Moldenhauer, haben die ehemalige Volksbankimmobilie in Brochterbeck als geeignet ausgemacht. Die Tecklenburger SPD-Fraktion möchte dieses sinnvolle schulische Projekt und das Projektteam unterstützen und will sich dafür einsetzen, dass die Räume in Brochterbeck für das Projekt zur Verfügung gestellt werden, sodass der Unterricht der „Extra.Klasse“ zukünftig in Brochterbeck stattfinden kann.

https://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Steinfurt/Tecklenburg/4023916-SPD-unterstuetzt-Projekt-Extra.Klasse-bei-Raumsuche-Brochterbeck-im-Blick

Wohnraum schaffen statt Industrieruine lassen

29. Oktober 2019

Sie sind wohl jedem Brochterbecker und auch über die Grenzen Brochterbecks hinaus bekannt: Die alten „Lindner Werke“, die als Werksruine den Südhang des Teutoburger Waldes in Brochterbeck zieren. Der Besitzer Otto Eppe und sein Sohn Herbert Eppe möchten dort Wohnraum schaffen, zum Teil auch staatlich geförderte Wohnungen für Familien und Einzelpersonen mit kleinem Einkommen. In der jüngsten Fraktionssitzung informierte sich die SPD-Fraktion über die konkreten Pläne.

Die Mitglieder der SPD-Fraktion machten sich auf dem Werksgelände ein Bild vom aktuellen Stand und informierten sich über bauliche Möglichkeiten.

Herbert Eppe erläuterte zusammen mit Frank Lecke vom gleichnamigen Münsteraner Architekturbüro, wie ein Wohnungsbau auf dem alten Werksgelände aussehen könnte, heißt es in einem Bericht der Sozialdemokraten.

Nach aktuellem Flächennutzungsplan sei eine Wohnbebauung in diesem Außenbereich nicht möglich. Die SPD wolle sich dafür einsetzen, dass die Stadt Kontakt mit der Bezirksregierung aufnimmt, um zu sondieren, inwieweit innerhalb der Gebäudegrenzen der alten Fabrik Wohnraum entstehen könnte. Denn so würden für Familien, Paare und Einzelpersonen in guter Wohnlage bezahlbare Wohnungen geschaffen. Außerdem sehe an dieser Stelle alles andere besser aus als eine Ruine.

https://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Steinfurt/Tecklenburg/4004207-SPD-Fraktion-informiert-sich-ueber-die-alten-Lindner-Werke-Wohnraum-schaffen-statt-Industrieruine-lassen

Vorstandwahlen bei der SPD-Tecklenburg

8. Oktober 2019

Silke Sundermann aus Ledde bleibt Vorsitzende des SPD-Ortsvereins. Bei der jüngsten Mitgliederversammlung wurde sie einstimmig für weitere zwei Jahre in ihrem Amt bestätigt. Aus den übrigen Ortsteilen wird sie durch Doris Löpmeier (Brochterbeck), Frank Nowroth (Leeden) und Dietbert Lipka (Tecklenburg) vertreten.

Der neue Vorstand rund um Silke Sundermann (5. von rechts) sieht sich gut gerüstet für die künftigen kommunalpolitischen Aufgaben.

Mit besonderen Aufgaben werden die weiteren Vorstandsmitglieder Birgit Reinholz (Kassenwartin), Marion Spellmeier (Bildungsobfrau), Ralf Weßelmann (Seniorenbeauftragter), Jörg Rosenberg (Jugendbeauftragter), Felix Kessens (Pressewart), Hermann Rogowski und Barbara Drees-Löpmeier (beide Kassenprüfer) betraut. Als Beisitzer fungieren in den nächsten zwei Jahren Markus Wierwille, Andreas Voß, Angelika Buck-Netkowski, Anke Dahms und Leo Lemme. Ortsteilsprecher sind erneut Doris Löpmeier für Brochterbeck, Lothar Golde in Leeden, Ralf Borgelt für Ledde und Dietbert Lipka für Tecklenburg.

Die Vorsitzende Silke Sundermann, die Fraktionsvorsitzende der SPD im Rat, Doris Löpmeier, und Bürgermeister Stefan Streit sind sich einig, dass mit diesem Vorstand die zukünftigen kommunalpolitischen Aufgaben erfolgreich mitgestaltet werden können. Das berichtet die SPD in einer Pressenotiz. So soll das integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) durch Zentrumsentwicklung der Ortsteile und Sicherung der Grundversorgung weiter umgesetzt und die angestoßene Breitbandversorgung in Tecklenburg abgeschlossen werden. Auch in die für Tecklenburg – nicht nur finanziell – wichtige touristische Weiterentwicklung (zum Beispiel Hotel Burggraf) will sich der neue Vorstand mit konstruktiven Ideen einbringen.

https://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Steinfurt/Tecklenburg/3992364-Vorstandwahlen-bei-der-SPD-Silke-Sundermann-bestaetigt

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